10 natürliche Feinde deiner Babytrage oder deines Tragetuches

Wir haben sie einfach immer dabei, nutzen sie täglich und können oft nicht wenige Tage darauf verzichten. Unsere Babytrage oder unser Tragetuch ist unser tägliche Begleiter in allen Lebenslagen und da kann es passieren, das sie kaputt gehen oder kleine Macken bekommen. Die größten Feinde beschreiben wir Euch hier:

  1. Autotür: Ein ganz typischer Fall, den wir schon so oft hatten. Entweder steckte das Tragetuch über längere zeit in der Tür fest und wurde mitgeschliffen oder die Schnalle der Tragehilfe war in der Tür beim Zumachen.
  2. Fahrrad oder Kinderwagen: In beiden packt man die Babytrage rein und schleit sie mit.. entweder unten im Korb und ein Teil hängt raus oder ein Träger gerät in die Speichen.
  3. Weichspüler: Der Weichspüler legt sich wie ein schützender Film über die einzelnen Stofffasern und verstopft im schlimmsten Fall das Gewebe. Man merkt dies am Griff und sieht es an den Fasern, wenn man diese genau betrachtet. Ein Tragetuch lässt sich im schlimmsten Fall nicht mehr wirklich gut binden. Ansonsten sind Weispüler auch nicht gut für eure und die Haut des Babys also lasst sie lieber weg.
  4. Wäschetrockner: Es besteht das Risiko, dass die Tragen einlaufen. Besonders betroffen sind davon Babytragen aus Polyester und Mischgewebe mit Polyesteranteil. Aber auch Baumwolle oder andere Mischgewebe können einlaufen und gerade bei Tragetüchern können 5 cm entscheidend sein.
  5. Haustier: Besonders Hund und Katze schlafen gerne auf Dingen die nach uns und unseren Liebsten riechen. Dabei bleiben Krallen hängen und machen Fadenzieher, aber auch Bissspuren in Tragehilfen können verherrend sein und den Träger zerstören.
  6. Garten: Gartenarbeit mit dem Kind auf dem Rücken ist auch typisch, aber passt dabei auf, das keine Tuchenden in den Rasenmäher kommen oder man beim vorbeigehen an den Rosen hängenbleibt. Kleinere Fadenrisse und Fadenzieher können dabei gerade am Ende entstehen.
  7. Unachtsamkeit: Nicht nur die Autotür, auch mit dem Fuß steht man mal schnell auf einer Schnalle, das diese brechen kann.
  8. Ungeziefer: Schädlinge wie Motten oder Speckkäferlarven ernähren sich von Textilien. Motten können diese zwar nicht gut verdauen, aber probieren sie immer wieder. Wolle gerade in Tragetüchern essen sie hingegen sehr gerne.
  9. Kind: Beim Zahnen oder auch sonst kann man auf den Trägern der Tragehilfe, dem Gurtband oder auch dem Stoff des Tragetuches gut herumkauen. Und Speichel mit Enzymen ist nicht gerade sehr gut für bestimmte Materialien. Sie können spröde werden und brechen.
  10. Zeit: Dauerhaftes Tragen, viel Waschen oder auch einfach nur das Alter vom Material kann dieses brüchig machen.

Aber die gute Nachricht ist, das man gegen die meisten Feinde etwas tun kann. Wir flicken Löcher, verknoten Fäden oder ziehen diese wieder in Tragetücher ein. Wir nähen auch Träger an Tragehilfen neu oder reparieren einfach kaputte Stellen. Ihr könnt die Babytrage oder das Tragetuch zu uns einschicken und wir haben fast immer Ideen, wie es zu reparieren ist. Es gibt oft mehrere Lösungen und Feinde müssen somit keine mehr sein.

Aber Achtung, bei Schädlingsbefall erst das Tuch waschen oder in den Tiefkühlschrank und dann gerne zu uns! Besprecht dies gerne individuell mit uns ab, denn auch da haben wir vielfältige Erfahrungen gesammelt.

Es gibt natürlich auch Grenzen und manchmal macht es auch Sinn eine Tragehilfe einfach neu zu kaufen. Gerade dann, wenn der Reparatur Preis den Preis auf dem Secondhand Markt übersteigt. Wir sind da auch sehr ehrlich und kennen die Preise da gut. Auftrennen von Tragehilfen kostet sehr viel Zeit und dazu dann noch das neue Material plus das Wiederzusammensetzen. Wir arbeiten mit viel Liebe zum Detail und das es vorallem wieder lange hält und ihr noch viele schöne Tragemomente zusammen haben könnt.

Habt ihr Fragen dazu oder eine Reparatur zu Hause, kontaktiert uns gerne und fordert eine unverbindliche Einschätzung vor ab an!

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